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Öffentlichkeitsarbeit

veröffentlicht am 05. 10. 2018

Was bedeutet Öffentlichkeitsarbeit in einem Theater?

Was Öffentlichkeitsarbeit ist, steckt schon im Namen. Es ist viel Arbeit, damit die Öffentlichkeit weiß, wer wir sind. Zu der Öffentlichkeit zählen vor allem unsere Zuschauer. Das heißt wir müssen Plakate und Flyer drucken, diese dann verteilen. Außerdem stehen wir mit der Presse im Kontakt, damit auch über diesen Kanal Werbung gemacht wird. Auch diese Website ist eine Möglichkeit Informationen über das Projekt zu verbreiten und gehört daher auch zu den Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit.

Egal welche neuen und zum Teil witzigen Ideen uns einfallen, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, die Umsetzung liegt bei der Person, die den Posten übernommen hat. Da diese Aufgaben sehr vielfältig sind, sind es meistens zwei Personen, die sich diesen Job teilen.

Was sind die größten Herausforderungen?

Alle Deadlines einzuhalten kann dabei manchmal ganz schön schwierig werden. Die Plakate müssen rechtzeitig gedruckt werden, die Programmhefte müssen pünktlich zur ersten Aufführung fertig sein. Aber auch die Kommunikation mit der Presse muss rechtzeitig von statten gehen. Da viele verschiedene Fristen vorliegen und meist alles auf einmal passieren muss, kann es schon einmal passieren, dass man den Überblick verliert.

Aber die Arbeit im Jugendtheaterprojekt hat vor allem einen Zweck: Lernen. Nachdem man die Öffentlichkeitsarbeit übernommen hat, kann man viele Dinge gleichzeitig organisieren, ohne auch nur eine Schweißperle auf der Stirn zu haben. Es ist allerdings kein Orgaposten, mit dem man einsteigen sollte. Die Arbeit wird sehr viel leichter, wenn man die groben Abläufe des Projektes schon kennt.

Was macht am meisten Spaß?

An manchen Aufgaben kann der Kreativität freien Lauf gelassen werden. Werbung für ein künstlerisches Projekt kann unglaublich kreativ sein. Dazu gehören kleine Szenen an Veranstaltungen, wie dem Drachenfest in Niedergirmes, aber auch die Gestaltung des Plakatmotivs. Bei diesen kreativen Aufgaben kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen.

Auch das Aufhängen der A1 Plakate kann ein sehr witziges Erlebnis sein. Auch wenn es voher einiges zu planen gibt, macht die Arbeit an sich mehr Spaß als erwartet. Wenn genug Leute dabei sind, hat man viel zu Lachen und ist in weniger als einer Stunde fertig. Und solange das Wetter stimmt, ist auch das eigentliche Aufhängen gar kein Problem.

Vor allem macht es aber Spaß, die Ergebnisse zu sehen. Der Moment, an dem man das erste Mal die Flyer in der Hand hält oder den Zeitungsartikel liest. Aber vor allem, wenn man einen vollen Saal betrachtet, merkt man, dass sich die ganze Mühe gelohnt hat.

 


Ein ganzes Wochende voller Theater

veröffentlicht am 16. 09. 2018

Dieses Wochenende war unser erstes Probenseminar für dieses Jahr. Wie schon in den letzten Jahren sind wir nach Mengerskirchen gefahren, um dort in einem abgelegenen Freizeitheim die Zeit zu verbringen. Ein riesiger Vorteil: Das Gebäude steht mitten im Nirgendwo. Ideal für Resonanzübungen. Außerdem liegt es sehr nah am Wald, den man für Vertrauensspiele nutzen kann.

Vor allem stand in den letzten Tagen aber der erste Teil des Stücks im Vordergrund. Durch intensive Rollenarbeit und wiederholen von Szenen konnte der erste Akt gefestigt und verbessert werden.

Durch die gemeinsame Zeit stärkt sich darüber hinaus auch das Gruppengefühl. Beim gemeinsamen Kochen, gemütlichem Zusammensitzen aber auch beim Aufräumen wächst die Gruppe immer weiter zusammen. So entsteht das Gruppengefühl, das das JTP so besonders macht.

In knapp einem Monat ist unser zweites Seminar. Dieses wird wieder am gleichen Ort stattfinden. Bis dahin wird sich am Stück noch viel getan haben. Aber wir freuen uns jetzt schon darauf.

 


Wie lerne ich eine Rolle kennen?

veröffentlicht am 12. 09. 2018

Eine Geschichte wird von Worten erzählt. Deshalb ist es als Autor unglaublich wichtig, die richtigen Formulierungen zu finden. Ein Theaterstück wird von den Rollen erzählt. Deswegen müssen die Rollen authentisch gespielt werden. Das ist gar nicht so leicht.

Um authentisch zu sein, reicht es nicht nur den Text auswendig zu können. Es gehören die richtigen Gesten und Mimik dazu, sich im richtigen Moment wegzudrehen, im richtigen Moment zu lachen. Der erste Schritt zu einer authentischen Rolle ist also, sich ganz genau zu überlegen, welche Emotionen in den verschiedenen Szenen in der Rolle vorgehen. Denn erst wenn das Gesprochene mit der Körpersprache übereinstimmt, wirkt die Person echt und der Zuschauer wird in die Geschichte gesogen.

Aber auch das reicht noch nicht aus. Eine der größten Herausforderungen des Theaters ist die Zufälligkeit. Auf der Bühne kann immer etwas schief gehen. Und dann darf man nicht „aus der Rolle fallen“.  Nicht zu lachen ist dabei manchmal vielleicht die größte Herausforderung.

Um die Rolle so gut kennenzulernen, dass man auch in unerwarteten Situationen, so reagiert, wie die Rolle, gibt es einige Übungen. Dabei geht es immer darum eine andere Ebene des Charakters kennenzulernen. Je mehr Ebenen man kennt, desto mehr Situationen kann man ohne Probleme in der Rolle bewältigen.

  • Lebenslauf oder Steckbrief

Mit einem Lebenslauf oder Steckbrief kann man einige grundlegende Fakten über die Rolle festhalten. Diese Übung ist vor allem wichtig, wenn man eine Rolle frei erfindet oder das Textbuch nur sehr wenige Vorgaben liefert. Gibt es allerdings schon viele Angaben, ist man bei dieser Übung sehr stark an die vorhandenen Informationen gebunden. Dennoch kann es nützlich sein, diese auf einen Blick festzuhalten.

  • Mindmap oder andere Kreativtechniken

Hier sollen alle Ideen, die ein Schauspieler zu einer Rolle hat auf ein Blatt gebracht werden. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, der Kreativität freien Lauf zu lassen. Hier kann man sich direkt auf Emotionen oder Gesten beziehen oder auch auf die Beziehung zu anderen Rollen eingehen. Danach sollte man aber auch mit der Mindmap weiter arbeiten und die Ideen ordnen und auf der Bühne ausprobieren.

  • In der Rolle essen

Die Idee dahinter ist es, sich in einer Alltagssituation in der Rolle zu bewegen. Das kann man alleine zu Hause, zum Beispiel bei den Hausaufgaben, ausprobieren. Am besten funktioniert diese Übung auf einem Seminar, denn hier kann auch viel an den Beziehungen zwischen den Rollen gearbeitet werden. Das Besondere an dieser Übung ist, dass ohne vorgegebenen Text Situationen zwischen den Rollen des Stücks entstehen. Das kann helfen wenn es auf der Bühne mal zu unerwarteten Situationen kommt.

Wichtig für die ganze Rollenarbeit ist, dass man die Ergebnisse gut aufbewahrt. Vor allem eine Mindmap kann kurz vor der Premiere nochmal sehr dabei helfen, sich auf die Rolle einzustellen.  Dabei hilft es ein Rollenbuch zu haben, dort kann man alle Informationen und die Kritik aus den Proben festhalten und hat alles an einem Ort.

Außerdem sollte Rollenarbeit auch über die ganze Probenzeit überarbeitet werden. Man lernt Szene für Szene die Rollen besser kennen und dieses neue Wissen kann dann die Rollenarbeit beeinflussen.

Und wenn es dann bei der letzten Aufführung zu ganz unerwarteten Situationen kommt, können alle Rollen damit umgehen.


Theater 101

veröffentlicht am 04. 09. 2018

Was bedeutet ‚Theater spielen‘ überhaupt? Was gehört dazu? In den nächsten Monaten wollen wir immer mal wieder ein paar Grundlagen erklären. Wir wollen zeigen, was wir in den Proben so alles machen.

Beim Theaterspielen geht es nicht nur darum, Text auswendig zu lernen und den dann auf der Bühne aufzusagen. Es gehört viel mehr dazu. Im Jugendtheaterprojekt werden viele verschiedene Aspekte behandelt. Das ergibt sich schon daraus, dass wir das gesamte Projekt selbstständig Organisieren. Egal ob Bühnenbau, Spielleitung, Organisation oder Finanzen. Alle Positionen, auf und hinter, kreativ oder organisatorisch werden von Jugendlichen im Projekt besetzt.

Daher ist es uns wichtig zu zeigen, was noch alles dazu gehört. Dafür werden wir die verschiedenen Orgaposten vorstellen, aber auch einige Übungen und Spiele ohne die das Theater nicht so funktionieren würde.

Und noch eine wichtige Ankündigung steht im Raum. Vom 14.-16. August findet unser erstes Seminar statt. Da kann dann so richtig mit der Arbeit am Stück begonnen werden.


Technik

veröffentlicht am 20. 08. 2018

Ein gutes Stück braucht einen Hintergrund.

In den letzten Jahren gab es schon viele verschiedene Bühnenbilder. Alle waren auf ihre eigene Art wunderschön.
Der Hintergrund ist ein wichtiger Teil, der hilft die Stimmung eines Stückes von der ersten Minute an zu vermitteln. Daher ist es auch dieses Jahr wichtig, eine passende Bühne zu bauen.

Aber bevor wir anfangen können müssen ein paar Vorbereitungen getroffen werden. Die letzten zwei Techniktreffen waren dem Aufräumen und Vorbereiten gewidmet. Werkzeuge wurden auf Funktionsfähigkeit getestet, Schrauben sortiert und alte Tapeten von Bühnenelementen entfernt.

Jetzt kann es so richtig los gehen. Der Plan für die diesjährige Bühne steht. Einmal in der Woche treffen wir uns und basteln, malen und kleistern gemeinsam.  Und am Ende freuen wir uns auf der selbst gebauten Bühne zu stehen und das Publikum zu begeistern.